Löwencard Login
![]() |
|
Seit 1996 im Sinne der Mitarbeiter Die 1996 gegründete Hartlauer Akademie bildet eine fixe Instanz im Unternehmen Hartlauer. Seit 2003 ist das hochmoderne Schulungszentrum in einem sanierten Gutshof bei Kronstorf untergebracht und begeisterte bisher 10.000 Mitarbeiter, die sich in über 700 Seminaren und Workshops weiterbildeten. Das Angebot ist vielseitig und eröffnet auf diesem Weg allen Mitarbeitern die Chance ihre persönlichen Ziele schneller sowie auch besser zu erreichen. |
|
![]() |
Mitarbeiter fördern Individualität und Persönlichkeit zeichnen nicht nur Hartlauer als Unternehmen aus, sondern auch jeden einzelnen Mitarbeiter. Viele unterschiedliche Stärken – oft ungenutzt – bilden somit eine Basis, die für den individuellen ebenso wie für den unternehmerischen Erfolg ausschlaggebend sind. Mit der Hartlauer Akademie wollen wir dieses Potenzial nutzen und unsere Mitarbeiter auf ganzer Linie fördern und bestmöglich unterstützen. |
![]() |
Man lernt nie aus Das neue Seminarprogramm bietet ein vielfältiges und facettenreiches Angebot an methodischen Fach- und Sozialkompetenzthemen an. Die Palette reicht dabei über Fachseminare aus den Bereichen Optik, Fotografie oder EDV bis hin zu unterschiedlichen Persönlichkeitsseminaren. Damit haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit ihren Wissensdurst zu stillen, ihre Interessen zu vertiefen, ihre Fähigkeiten und Qualifikationen zu erweitern. Eine Chance, die man ohne Wenn und Aber ergreifen sollte, um sein persönliches Potenzial voll auszuschöpfen. |
![]() |
Ein Team, ein Ziel Das kostenlose Seminarangebot im schönen, entspannten Ambiente der Hartlauer Akademie unterstützt auch die Identifikation mit dem Unternehmen und stärkt den Teamgeist. Denn neben den sachlichen Inhalten kommen auch der Spaß und die Geselligkeit bei den Seminaren oder Workshops nie zu kurz. Auch dies ist ein Teil des kontinuierlichen Weiterentwickelns und ein Eckpfeiler der Hartlauer Akademie. |
![]() |
Potenziale ausschöpfen Die sozialen und fachlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter stellen Faktoren dar, die für unser Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind. Deshalb gilt es auch gerade diese – teils versteckten Potenziale – dauerhaft mit Seminaren zu fördern, denn daraus entstehen echte Wettbewerbsvorteile für Hartlauer. Selbstverständlich aber auch persönliche Vorteile für jeden einzelnen Mitarbeiter, der auch selbst Seminarvorschläge einbringen kann und so direkten Einfluss auf das Angebot in der Hartlauer Akademie hat. |
![]() |
Motivation schafft Freude Der Fokus im Rahmen der Seminarplanung liegt darauf, die Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten der Teilnehmer auszubauen, um schlussendlich im Beruf oder im Privatleben nachhaltig mehr positive Resultate zu erzielen. Dies schafft jene Motivation, die unsere Mitarbeiter in allen Lebenslagen glücklicher und zufriedener macht. Und glückliche Mitarbeiter sind zufriedene Mitarbeiter– unser wichtigstes Kapital. |
![]() |
|
|
Im Lehensbuch des Königs Ladislaus
für Österreich ob und unter der Enns wird die Hofstätte unter dem Namen „Saxenhub“ 1455 erstmals urkundlich erwähnt. Wie der von Hans Meindl erstellten Hauschronik zu entnehmen ist, war der Gutshof bis zum Jahre 1848, dem Jahr der sogenannten Bauernbefreiung, der Grundherrschaft Stift Garsten untertänig, Vogteiobrigkeit war jedoch die Stadtpfarrkirche Steyr. Bis etwa 1700 konnte die Reihe der Hofbesitzer urkundlich gesichert zurück verfolgt werden. Für die Zeit vor 1700 gibt es nur vereinzelte Informationen. Aus dem Jahr 1791 berichtet die Chronik vom 64jährigen Bauern Johann Mitter am Saxlhof, der am 12. März dieses Jahres an den Wunden gestorben ist, die ihm ein Straßenräuber geschlagen hat.
Ein Jahr nach der Aufhebung der Grunduntertänigkeits
im Jahre 1848, dem Jahr der Bauernbefreiung und damit verbunden auch der Auflösung der Grundherrschaft, kaufte Georg Alexander Pringle den Saxlhof, der bis dahin ein voll bewirschaftetes Bauernanwesen war. Die aus England stammende Familie trug einen niederen Adelstitel. Georgs Bruder, Basil Pringle, war ein Violin-Virtouse, der auch im damaligen Linzer Musikverein eine Rolle spielte. Georg Alexander Pringle begann dreieinhalb Jahre nach dem Kauf mit dem Umbau des ostseitig gelegenen Wohntraktes des Vierkanthofes.
Nach dem Tode von Pringle 1873
ging das Anwesen an sechs Käufer: Dr. Johann Hochhauser, Rechtsanwalt in Steyr, Georg Ritter von Aichinger, Generaldirektor der Kronprinz Ludwig Bahn und Vizepräsident der Österreichischen Waffenfabriksgesellschaft, Johann Berger, Juwelier in Steyr, Gustav Gschaider, Kaufmann in Steyr, Georg Pointner, Realitätenbesitzer in Steyr, und Josef Werndl, Generaldirektor der Österreichischen Waffenfabriksgesellschaft. Josef Wernds, genannt der „Pionier von Steyr“, der in seiner Heimatstadt die damals größte Waffenschmiede Europas führte. Nach dem Tod der fünf Mitbesitzer kaufte Georg Ritter von Aichinger 1889 alle Anteile und wurde damit zum Alleinbesitzer des Saxlhofes.
Franz Fink – der gute Geist des Hauses
„Hier hat sich sehr viel getan“, erinnert sich Franz FINK, der 53 Jahre des Saxlhof verwaltet hat und als „guter Geist“ des Hauses stets das volle Vertrauen seiner Dienstgeber genoss. Franz Fink weiß aus Erzählungen über die jüngere Geschichte vom großen Einfluss der früheren Besitzer des Saxlhofes in der Gegend, vom Aufstieg und Niedergang der Familien, von der Großzügigkeit der Besitzer gegenüber armen Leuten. 1889 hatte Georg Ritter von Aichinger das einzige Telefon in der Gegend, ein Ereignis, das auch in der Nachbarschaft groß gefeiert wurde. Bergab ging es mit dem Saxlhof ab 1919 als Sohn Hubert von Aichinger als Alleinbesitzer auf großen Fuß lebte. Mit vier Pferden fuhr er häufig nach Steyr. Spielte mit großem Einsatz Karten und trank in sagenhaften Mengen Alkohol. Als die Schulden wuchsen, wurde das Vieh vom nahe gelegenen Gutshof verkauft, der Schwiegervater schoss Geld zu, aber auch das reichte nicht. 1936 ging der ganze Besitz an die Linzer Landeshypothekenanstalt.
Frau Marietta von Preleuthner kaufte 1937 das gesamte Anwesen. Sie stammte aus einer wohlhabenden Familie. Ihr Vater war Senior-Chef des Bankhauses Schöller. Die Familie hatte auch Besitzungen in Ungarn und in der Tschechischen Republik. Mariettas Mann, Leo Ritter von Preleuthner, war mit 27 Jahren Konsul, der jüngste Diplomat im Staat, Chef des Bankhauses Schöller und Vorsitzender im Aufsichtsrat der Vöslauer Kammgarnfabrik. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges gründete Leo von Preleuthner am Saxlhof ein Vollblut-Pferdegestüt, wo bis 1960 mit durchschnittlich fünf Mutterstuten wertvolle Vollblutpferde gezogen wurden, die auf der Galopprennbahn in der Wiener Freudenau und auf anderen mitteleuropäischen Bahnen große Rennen gewannen. Franz Fink fuhr mit dem Konsul 80 000 km pro Jahr. Alljährlich stand auch eine Reise nach Sizilien auf dem Programm. 1957 wurde der Konsul von einem Motorrad überfahren und tödlich verletzt. 1944 übergab Frau Marietta
den Saxlhof samt allen Grundstücken an ihrem damals 22jährigen Sohn DI Hans Peter Preleuthner. Die Hauskapelle des Saxlhofes war mit einem herrlichen gotischen Flügelaltar aus der Knappenkapelle in Rauris ausgestattet, der von Hans Peter verkauft wurde und seitdem in einem Salzburger Museum steht. Hans Peter Preleuthner verkaufte 1994 die Liegenschaft an die Incorporation Charlotte House Nassau, Bahamas, von der Robert F. Hartlauer das gesamte Anwesen mit Grundstücken im Ausmaß von zehn Hektar im Herbst 2002 für die Errichtung der neuen Hartlauer-Akademie erwarb.
|
|
![]() |
|











