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Geschichte 1976 - 1980
In Linz beginnt's
Nach erfolgreichen Geschäftsgründungen in den verschiedenen Bezirken Öberösterreichs wagte Hartlauer im Herbst 1976 den Sprung in die Landeshauptstadt Linz. Das große Gebäude an der Landstraße wurde innerhalb von drei Wochen mit geradezu unheimlicher Geschwindigkeit umgebaut, denn die Zeit drängte. Bei Nacht und Nebel wurden Wände umgelegt, ein neues Stiegenhaus gebaut, aus Garagen wurden Verkaufsflächen.
In Linz beginnt's
Das größte Hartlauer Geschäft wurde dann am 27. September 1976 in Anwesenheit der Prominenz der Landeshauptstadt eröffnet. In drei Etagen sind auf einer Fläche von 700 Quadratmetern 25 Verkäufer tätig.
In jeder Beziehung ein Geschäft der Superlative. Mit der Geschäftseröffnung in Linz gelang der Durchbruch zur führenden Marktposition in Öberösterreich. Schon am Tag der Eröffnung flutete ein gigantischer Kundenstrom zum Hartlauer an der Landstaße. Alle Erwartungen wurden übertroffen. Die Geschäftsgründung in Linz war einer der Höhepunkte in der Geschichte des jungen Unternehmens. Nach Linz wurde am 7. Februar 1977 das Geschäft Braunau eröffnet.
Eröffnung in Graz
Ermutigt durch den Erfolg in der Landeshauptstadt Linz und den daraus gewonnenen Erfahrungen eröffnete Franz J. Hartlauer noch vor der Sommersaison 1977 ein Geschäft in Graz. Der Kundenandrang übertraf alle Erwartungen. Er war noch größer als in Linz. Weil so viele Menschen zu den Hartlauer-Angeboten kamen, mußte die Polizei das Geschäft kurzfristig schließen.
Die Konkurrenz entfachte im Hinblick auf die Erfolge in Linz und Graz eine beispiellose Kampagne gegen Franz J. Hartlauer, erreichte aber das Gegenteil, denn die Kunden schlugen sich offenbar auf die Seite des sympathischen Händlers, der überzeugende Argumente hatte. Der Angriff der Konkurrenz belebte Hartlauers Geschäft ungeheuer.
Moderner Neubau für Lager und Verwaltung
Auf einem 5000 Quadratmeter großen Grundstück in Steyr-Taschelried errichtete Franz J. Hartlauer nach Plänen von Arch.Dipl.Ing. Helmut Schimek ein modernes Verwaltungs- und Zentrallagergebäude.
Die erfolgreiche Verkaufsphilosophie und die damit verbundene Expansion des Unternehmens verlangten bald auch ein neues Örganisationsmodell. Hartlauer bestellte bei der Firma "Systema" in Steyr eine für sein Unternehmen "maßgeschneiderte" Datenverarbeitungsanlage mit einem innerbetrieblichen Informationssystem und einer Kontrolle der Warenströme, das es weltweit in der Branche und in dieser Form noch nicht gegeben hat.
In jedem Geschäft erfassen Lesegeräte die gespeicherten Informationen und geben sie täglich automatisch an den Zentralcomputer in Steyr weiter. Durch die bessere Computerdisposition konnte der Lagerumschlag verdoppelt werden. Das Informationssystem zwischen den Geschäften erlaubt außerdem einen sofortigen Zugriff auf Produkte, die etwa in einem Geschäft nicht lagern.
Riesenandrang in St. Pölten
Die Expansion des Unternehmens setzte sich 1979 mit der Eröffnung des Geschäftes in St. Pölten fort. Hier gelang auf Anhieb ein geradezu sensationeller Markteinbruch.
Der Andrang an den Eröffnungstagen war so stark, daß neue Verkaufsrekorde verzeichnet werden konnten. Und die Latte für neue Rekorde ist bei der Hartlauer Mannschaft angesichts des Erfolges bei früheren Eröffnungen sehr hoch gelegt.
Riesenandrang in St. Pölten
Mit einer Zusammenfassung aller Kräfte wurde auch der große Kundenandrang in St. Pölten bewältigt. Gerade diese Neugründung bewies wieder sehr eindrucksvoll, welche Marktmöglichkeiten für einen dynamischen Händler, der das Sortiment zu optimalen Preisen bietet, vorhanden sind. Von St. Pölten war es dann nur mehr ein "Sprung" nach Wien.
Der Sprung nach Wien
Als logische Konsequenz der Erfolge in den Bundesländern ergab sich für Franz J. Hartlauer das Engagement in Wien, der Stadt mit dem größten Kundenpotential. 1979 erwarb er die Foto-Biltz-Handels GesmbH. mit damals zwölf Geschäften in Wien und einem in St. Pölten. Sofort nach dem Kauf der Blitz-Geschäfte wurden die Wiener Geschäfte der elektronischen Datenverarbeitung und dem Rechnungswesen der Zentrale in Steyr angeglichen. Gilbert Wagner wurde Chef der beiden Buchhaltungen und koordiniert die Firmen vom Rechnungswesen her.
Im Zuge der Neuorganisation der Blitz-Geschäfte richtet Franz J. Hartlauer gleich nach der Firmenübernahme ein HiFi-Studio an der Mariahilfer Straße ein. Die Eröffnung wirbelte viel Staub auf, da sich die Elektrohändler im Wiener Raum bedroht fühlten. Noch im gleichen Jahr kam es zur Gründung eines 700 Quadratmeter großen Geschäftes an der Praterstraße, mit einer auch für Wiener Verhältnisse vorbildlichen Foto-HIFi- und Schallplattenpräsentation. Bei der Eröffnung dieser Filiale wurden alle bisherigen Rekorde gebrochen.
Mit der Präsenz in Wien und dem damit verbundenen Bekanntheitsgrad ist Franz J. Hartlauer zu einem gesamtösterreichischen Handelsunternehmen geworden, dem auch die Medien entsprechende Beachtung zuwenden. Nach einer Konsolidierungsphase im Jahre 1980 strebt nun Franz J. Hartlauer weitere Neugründungen an.
Mit Energie und Fleiß hat Franz J. Hartlauer innerhalb von zehn Jahren sein Unternehmen in die führende Marktposition gebracht. Großen Anteil am Erfolg hat Frau Renate Hartlauer, die ihren Gatten großartig unterstützt und mit den drei Kindern eine Familienatmosphäre schafft, aus der Franz J. Hartlauer die Kraft zur Führung der Geschäfte zufließt.



