Ablauf Hörtest
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Ablauf Hörtest

Von Christian S. •
Von Christian S. •

Das passiert bei einem Hörtest bei Hartlauer

So kommen Sie zu Ihrem Hörtest in einem unserer 202 Hartlauer Hörstudios

Vereinbaren Sie einen Termin in einem Hartlauer-Hörstudio (telefonisch, persönlich oder online) und nehmen Sie sich für diesen Ersttermin rund zwei Stunden Zeit.

So läuft Ihr kostenloser Hörtest-Termin ab:

  • Ausführliche Anamnese rund um das Thema Hörgesundheit
  • Mittels modernster Computermessanlagen bestimmt Ihr Hartlauer Hörgeräteakustiker das Hörvermögen und ermittelt Ihre bestmögliche Sprachverständlichkeit
  • Erklärung der Messergebnisse
  • Durchführung einer gemeinsamen Bedarfsermittlung und Besprechung von für Sie passenden Lösungen
  • Erste Höreindrücke mit verschiedenen Hörgerätetechnologien erleben
  • Bei Bedarf wird eine maßgenaue Abformung Ihres Gehörgangs vorgenommen, um ein für Sie passendes Hörsystem zu fertigen

Jetzt Wunschtermin sichern 

Nutzen Sie unsere Online Terminvereinbarung und machen Sie sich noch heute Ihren Termin für Ihren kostenlosen Hörtest in einem unserer 202 Hörstudios aus.

Das passiert bei einem Hörtest beim HNO-Facharzt

Damit wir Sie in unseren Hörstudios optimal beraten können, ist vorab ein Besuch beim HNO-Arzt notwendig. Hier wird mit subjektiven und objektiven Testverfahren die Reaktion auf akustische Reize ermittelt. Subjektive Testverfahren sind vom Patienten beeinflussbar und erfordern im Gegensatz zu objektiven Testverfahren aktive Mitarbeit. In der Regel wird vor einem Hörtest eine Otoskopie von einem HNO-Arzt durchgeführt, bei der der äußere Gehörgang und das Trommelfell untersucht werden. Um das allgemeine Hörvermögen des linken und rechten Ohrs im Rahmen eines Hörtests zu überprüfen, gibt es verschiedene Arten akustischer Signale: Geräusche, Töne, Wörter, Silben, Sätze und Zahlen.

Nach dem Besuch beim HNO-Facharzt begleiten wir Sie in wenigen Schritte zum Hörgerät

“Nach der Erstellung Ihres Hörprofils können moderne digitale Hörgeräte jeder Art von Hörminderung anhaltend und bequem Abhilfe schaffen. Dabei steigert eine maßgefertigte Anpassung und die genaue Abstimmung auf Ihre individuelle Hörbeeinträchtigung die Lebensqualität im Alltag maßgeblich. Für eine ausführliche Überprüfung kommen Sie am besten in eines unserer 209 Hörstudios.”

- Ihr Hartlauer-Team

Subjektive Testverfahren

Stimmgabelprüfung

Zur groben Diagnose von Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit setzt der HNO-Arzt eine schwingende Stimmgabel an verschiedene Schädelregionen. Rinne-Test: Der Patient gibt bekannt, ob er den Ton der Stimmgabel über den Knochenfortsatz hinter der Ohrmuschel und vor seiner Ohrmuschel hört.

Weber-Test: Über den Scheitel wird mit der Stimmgabel ermittelt, ob der Patient den Ton in beiden Ohren gleich wahrnimmt.

Tonschwellenaudiometrie

Diese Untersuchung dient der Ermittlung der Hörschwelle des Patienten. Bei der Tonschwellenaudiometrie wird mit Kopfhörern für das linke und rechte Ohr oder im freien Schallfeld für beide Ohren gleichzeitig untersucht. Letzteres ist besonders für Kleinkinder geeignet.

Die frequenzabhängige Hörempfindlichkeit kann in einem Tonaudiogramm abgelesen werden, das die Ursachen aufzeigt. Der Test mit Frequenzen von 125 bis 8.000 Hertz beinhaltet die Luft- und Knochenleitung beider Ohren. Der Normalwert der Hörschwelle beträgt 0 bis 20 Dezibel (dB). Liegt keine Hörbeeinträchtigung vor, sind die Testkurven für Luft- und Knochenleitung ähnlich. Liefern sie unterschiedliche Ergebnisse, ist eine Schallleitungsschwerhörigkeit vorhanden. Diese kann aufgrund eines Lochs im Trommelfell oder einer Übertragungsstörung der Gehörknöchelchen auftreten.

Sprachaudiometrie

Das Ausmaß einer Hörstörung und deren Auswirkung auf das Sprachverhalten des Patienten werden mittels Sprachaudiometrie ermittelt. Diese erfolgt mit Kopfhörer oder Lautsprecher. Freiburger Sprachtest: Die am häufigsten verwendete Methode arbeitet mit mehrsilbigen Zahlen und einsilbigen Hauptwörtern, die nachgesprochen werden. Die Lautstärke steigt an und es kann in ruhiger oder geräuschvoller Umgebung geprüft werden.

Richtungshörtest

Mithilfe eines Lautsprecherkreises wird getestet, ob der Patient bestimmen kann, aus welcher Richtung ein Geräusch oder Schallsignal kommt. Auch diese Funktion zählt zur zentralen Hörleistung.

Tinnitus-Bestimmung

Für die Untersuchung neu auftretender Ohrgeräusche steht eine Reihe von Methoden zur Verfügung. Neben der HNO-ärztlichen Anamnese geben die Audiometrie, Tympanometrie, Tinnitus-Matching, Unbehaglichkeits- schwellen-Bestimmung, psychologische Basisdiagnostik, otoakustische Emission, Hirnstammaudiometrie (BERA – brainstem electric response audiometry) Auskunft über das jeweilige Geräusch und dessen Ursachen. Mitunter werden auch Röntgenuntersuchungen oder weiterführende Facharzt-Überweisungen nötig.

Objektive Testverfahren

Messung otoakustischer Emissionen

Die Funktionsfähigkeit des Innenohrs (Töne und Schallwellen zu empfangen und sehr leise Töne nach außen zu senden) wird mittels kleiner Sonden im Gehörgang gemessen. Der Arzt erhält über ein sehr sensibles Mikrofon Informationen über die akustischen Signale, die die äußeren Haarzellen an die Gehörschnecke abgeben.

Elektrische Reaktionsaudiometrie (ERA)

Diese Methode ist besonders für frühkindliche Untersuchungen geeignet. Es werden periodische Reize zugeführt, die sich als elektrische Hirnaktivität im EEG (Elektroenzephalogramm) niederschlagen, wenn die akustischen Signale normal verarbeitet werden. BERA (brainstem electric response audiometry): Über Elektroden am Kopf werden Nervenimpulse abgeleitet, die Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit der Hörabschnitte hinter dem Innenohr zulassen.

Von Christian S. Seit 2001 ist Christian für die Hörgeräteakustik Aus- und Weiterbildung im Unternehmen zuständig. Da er im Trainerdasein seine Berufung gefunden hat, ist er neben seiner Tätigkeit bei Hartlauer noch Sportmentalcoach im professionellen Nachwuchsfußball. „Diese Synergien nutzen zu können, ist eine unglaublich große Ressource in der Begleitung von Menschen“.
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