lächelnde Frau auf einem E-Scooter von Hartlauer
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E-Scooter-Vergleich

Von Michael S. •
Von Michael S. •

E-Scooter-Test 2022: Drei Modelle im Vergleich

Unkompliziert zu bedienen, ideal zum Zurücklegen kurzer Strecken und einfach mit purem Spaß verbunden: E-Scooter sind für viele zu einem alternativen Fortbewegungsmittel geworden. Kein Wunder – bei der Flexibilität und den vielen Vorteilen, die für die praktischen Geräte sprechen. War der Markt für elektronische Scooter anfangs recht überschaubar, gibt es heutzutage jede Menge Modelle zur Auswahl. Damit Sie das ideale Gerät für Ihre Bedürfnisse finden, haben wir den ultimativen E-Scooter-Test für Sie veranlasst. Nicht nur haben wir für Sie zusammengefasst, worauf Sie beim Kauf achten müssen, sondern wir haben drei besonders beliebte Geräte genauer unter die Lupe genommen und miteinander verglichen.

“Unkompliziert zu bedienen, ideal zum Zurücklegen kurzer Strecken und einfach mit purem Spaß verbunden: E-Scooter!”

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Kaufkriterien: Darauf sollten Sie beim Kauf eines E-Scooters achten

Für die kurze Strecke vom Bahnhof in die Arbeit oder doch lieber, um kleinere Ausflüge in der Freizeit zu machen? Ein wichtiger Faktor, der beim Kauf eines E-Scooters miteinbezogen werden soll, ist der Zweck der Nutzung. Basierend darauf sollten Sie Kriterien wie Reichweite, Akkukapazität und Gewicht berücksichtigen. Ein weiterer entscheidender Punkt, der nicht vernachlässigt werden sollte: die Art der Bremsen. Schließlich ist die Sicherheit das Wichtigste beim Fahren mit dem Elektroroller. Diese Eigenschaften und viele weitere haben wir uns genauer angesehen, um Ihnen mit unserem E-Scooter-Test eine Entscheidungshilfe liefern zu können. 

Reichweite

Die meisten Geräte haben im Durchschnitt eine Reichweite von 25 Kilometern. Wenn Sie mit Ihrem Elektroroller kurze Strecken im Alltag zurücklegen wollen, müssen Sie sich bei den meisten Modellen keine großen Gedanken machen. Möchten Sie aber bestimmte Ausflugsziele damit erreichen, gibt es auch Geräte, die eine höhere Reichweite ermöglichen. In diesem Fall ist es am sinnvollsten, sich von einem Hartlauer Mitarbeiter beraten zu lassen, der gerne gemeinsam mit Ihnen ein passendes Modell findet. 

Achtung: Die Angabe der Reichweite ist meist nur ein Richtwert, da hier von der Nutzung auf einer ebenen Strecke ausgegangen wird. Deswegen sollten Sie den Akku vor jeder Ausfahrt checken - was uns schon zum nächsten Kaufkriterium führt. 

Akkukapazität und Ladezeit

Die Reichweite steht mit der Akkukapazität natürlich in direktem Zusammenhang. Und doch ist es in gewisser Weise ein Punkt, den man auch separat betrachten sollte. Schließlich hat jeder E-Scooter eine unterschiedliche Akku-Art und damit auch eine andere Ladezeit. Diese variiert je nach Modell zwischen 3 und 8 Stunden. Möchten Sie mit Ihrem Elektroroller längere Strecken zurücklegen, sollten Sie beim Kauf unbedingt auf die Ladezeit achten. Für den Fall, dass Sie eine längere Fahrtzeit planen und Ihnen dabei der Akku ausgeht, ist es ratsam, eine leistungsstarke Powerbank mitzuführen. 

Gewicht und Transport

Von zuhause zu den Öffis und von den Öffis zur Arbeit? Wenn Sie mehrere „Zwischenstopps“ einlegen und somit Ihren E-Scooter kurz tragen und heben müssen, sollten Sie das Gewicht bei der Kaufentscheidung nicht außen vor lassen. Zwar verfügen die meisten Modelle über einen Klappmechanismus, doch gibt es einige E-Roller mit über 20 Kilo, die den Transport trotzdem erschweren. Auch in Bezug aufs Aufladen spielt das Gewicht eine Rolle. Haben Sie eine Garage, in welcher der E-Scooter gelagert und aufgeladen kann, kommt es auf ein paar Kilo mehr nicht an. Wohnen Sie im dritten Stock ohne Aufzug und müssen das Gerät zum Aufladen immer bis in die Wohnung schleppen, ist ein leichteres Modell empfehlenswert. 

Geschwindigkeit und Bremsen

Die Geschwindigkeit ist meist eines der ersten Dinge, die man beim Elektroroller-Kaufen berücksichtigt. Doch auch dem raschen Stehenbleiben sollte unbedingt Beachtung geschenkt werden. Hier ist es ratsam, sich beim Kauf von Experten ausführlich beraten zu lassen. Augenmerk sollten Sie dabei auf die Bremskraft sowie auf die „Dosierbarkeit“ des Bremsens legen. Auch die Art der Bremse spielt eine erhebliche Rolle. Gesetzlich ist es Voraussetzung, dass E-Scooter zwei verschiedene, voneinander unabhängige Bremssysteme besitzen. Dadurch soll eine höhere Sicherheit beim Fahren gewährleistet werden. Für die Hinterradbremsen eignen sich Scheibenbremsen optimal – diese reagieren auf eine Vollbremsung am besten und haben bei feuchter Fahrbahn eine bessere Wirkung als andere Arten. 

Damit E-Scooter in Österreich eine Straßenzulassung erhalten, darf die Geschwindigkeit nicht mehr als 25 km/h betragen. Daher liegt auch die Höchstgeschwindigkeit der meisten Modelle in diesem Bereich.

Die besten E-Scooter im Vergleich

Hinsichtlich der oben genannten Kriterien haben wir drei besonders beliebte E-Scooter unter die Lupe genommen und miteinander verglichen. Teil unseres E-Scooter-Tests waren zwei Modelle von IOMI und ein Xiaomi E-Scooter. Wie diese abgeschnitten haben und welches Gerät in unserem Testbericht als bester E-Scooter hervorging? Wir haben es für Sie zusammengefasst. 

IOMI C350

Leicht, robust und voller Power: Der IOMI C350 Scooter ist das ideale Modell, wenn man in der Stadt schnell von A nach B gelangen möchte. Das Gerät überzeugt mit einer Reichweite von bis zu 25 km und einem langanhaltenden 280 Wh Lithium-Ionen-Akku. Mit seinen 14 Kilo kann man den wendigen Flitzer ganz unkompliziert zusammenklappen und einfach transportieren. Dieses Modell überzeugt vor allem in puncto Stabilität: Das große 8,5“ Rad sowie die Federstoßdämpfer garantieren ein angenehmes Fahrgefühl. Auch die Elektrobremse und die Scheibenbremse für den Hinterradantrieb sorgen für die nötige Sicherheit. Im Vergleich zu den zwei anderen Modellen schneidet der IOMI C350 preislich am besten ab. Dieser E-Scooter liegt nämlich in der günstigeren Preisklasse.

IOMI T350

Auch das zweite IOMI-Gerät in unserem E-Scooter-Test ist ein voller Hit. In Bezug auf die technischen Highlights ähnelt dieses Gerät dem oben bereits beschriebenen. Doch eine Besonderheit macht den Unterschied aus: Der IOMI T350 hat eine sehr hohe Reichweite! Bis zu 38 Kilometer können Sie mit diesem E-Scooter zurücklegen. Zudem ist bei diesem Modell ein kleiner LCD-Display eingebaut und auch das Gewicht liegt ein wenig höher als bei dem C350-Modell – knappe 18 Kilo bringt dieser Elektroroller auf die Waage.

MI Electrics Scooter 3

Natürlich darf auch ein Xiaomi E-Scooter in unserem Test nicht fehlen. Der MI Electrics Scooter 3 überzeugt mit extremer Power. So liegt die Motorleistung hier bei ganzen 600 Watt. Zum Vergleich: Die beiden IOMI-Modelle verfügen über 350 Watt. Per Knopfdruck können Sie die Geschwindigkeit bestimmen, dafür gibt es drei verschiedene Modi. Ein weiterer Pluspunkt ist das ausgeklügelte Batteriemanagementsystem. Liegt der Akkustand unter 30 % und wurde der Scooter etwa 10 Tage lang nicht eingeschaltet, wechselt das Gerät automatisch in den Ruhemodus, um so eine höhere Laufzeit zu gewährleisten. Bei vollem Akku kann mit dem E-Scooter eine Distanz von bis zu 30 Kilometern zurückgelegt werden. 

Fazit: E-Scooter Vergleich

Welches dieser drei Modelle nun am besten für Sie ist? Das kommt ganz darauf an, welche Kriterien Sie als am wichtigsten empfinden. Wenn wir unseren E-Scooter-Test mit Hinblick auf die Reichweite betrachten, ist der klare Gewinner der IOMI T350. Knapp dahinter liegt der Xiaomi MI Electrics Scooter 3. Dieser hat wiederum in Sachen Motorleistung und Akkulaufzeit die Nase vorne. In Sachen Gewicht und Transportierbarkeit schneidet der IOMI C350 in unserem E-Scooter Test am besten ab. 

Egal, für welches Modell Sie sich entscheiden: Der Spaßfaktor ist bei allen garantiert gleich groß! 

Von Michael S. Michael probiert alles aus, was ihm unter die Finger kommt. Egal ob iPhone oder Android Flagschiff, jedes Gerät wird von ihm auf Herz und Nieren geprüft. In seiner Freizeit fröhnt er der Bergluft und fährt entweder mit einem Brettl oder auf zwei Rädern talwärts.
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